„Nirgends strapaziert sich der Mensch mehr, als bei der Jagd nach Erholung.“ [Jean Paul].

 

Jeder Mensch wird je nach Konstitution mehr oder weniger für sich tun müssen, um rundum gesund zu bleiben. Hierfür gibt es in unserer westlichen Welt mittlerweile ein Überangebot von Möglichkeiten, das den Einen oder Anderen geradezu strapazieren mag.

Yoga ist eine von vielen Möglichkeiten ganzheitlich im Gleichgewicht zu bleiben, aber letztlich muss jeder für sich die geeignete Form der yogischen oder nichtyogischen Betätigung finden.

Die Einsicht, dass jeder selbst die Verantwortung für seine Gesundheit trägt, ist unumgänglich und bei allen Angeboten der körperlichen, psychischen und mentalen Gesunderhaltung nötig.

Warum gerade Yoga?

Der Yoga ist ein sehr komplexes, ganzheitliches System, das keineswegs auf Āsana (Körperhaltungen), Prānāyāma (Atemübungen), Dhyāna (Meditation) beschränkt ist.

 

Der Yoga bietet einen wunderbaren roten Faden und hat neben der körperlichen Gesundheit in erster Linie das Zur-Ruhebringen der Gedankenbewegung und die innere Freiheit zum Anliegen. Der Weg zu dieser Seins-Qualität ist für viele zunächst nur über den Körper erreichbar. Aber wenn der Yoga mit innerer Reife, Leidenschaft, Disziplin, Selbstwahrnehmung, Geduld, Achtsamkeit, Hingabe und Liebe praktiziert wird, hat das zur Folge, dass der Übende in seiner Mitte ruht und innerlich still wird. Für ihn haben die Störungen von außen keine Macht mehr. Ohne Mühen wird es möglich, die täglichen Pflichten zu erfüllen und bei sich zu verweilen, ohne wirklich zu ermüden, und kein Ereignis kann diesen Zustand stören.

 

Durch die Āsana- und Prānāyāma-Praxis erhält der Yoga den physischen Körper beweglich, kräftig und in der Balance. Über diese Körperarbeit werden auch die feinstofflichen Energien in Einklang gebracht, der Geist fokussiert, klar ausgerichtet und konzentriert. Der Atem wird fein, tief, gleichmäßig und ruhig.

 

Der Yoga kennt keine Altersgrenze, Sie können in jedem Alter beginnen.